Persien-Reise 23. Juli 1967 bis 22.September 1967 (9 Wochen)

Gefahrene Kilometer 18578  Gesamtkosten der Reise 2129 DM

Reiseroute: Reutlingen – München – Wien – Budapest – Bucarest– Istanbul – Ankara – Trabzon – Erzurum – Tabriz -Teheran – Esfahan – Shiraz – Basra – Babylon - Bagdad – Mosul – Kermanshah - Khoy – Erzurum – Malatya – Adana – Antalya - Canakkale – Lippach  Reutlingen (Währung: 1 DMark = 20 Rial)

Meine Gedanken während dem Abhören der Tonbänder: ab 12.1.2021 Wie viele Unwägbarkeiten habe ich erlebt, von den Straßen – vom Auto – von der Gesundheit - von den fremden Menschen, ungeschützt neben dem Auto geschlafen (einmal beleckte mich gegen Morgen eine Kuh im Gesicht) ich habe alles gut und gesund überlebt. Ein Abhang ist mir noch in Erinnerung. Ich parkte oben am Rande etwa einen Meter vor dem Abbruchkante. Beim Anfahren hat es mir das Steuer aus der Hand gerissen – es lag ein Stein unter dem rechten Vorderrad- das Reaktion-schnelle Bremsen hat mich gerettet.

Ich schreibe diesen Bericht ja erst ab dem 12.1.2021. Die Diabilder und die Tonbänder haben sich alle Original erhalten. Die wichtigste Informationsquelle ist der Bilderaufschrieb. Die Tonbandsprache ist für viele Erläuterungen und Stimmungen wichtig.

Das war der Start zur Reise. Wir haben Sonntag den 23. Juli 1967,  es ist jetzt 4:24 Uhr mein Kilometerstand ist 8674. Jetzt werde ich den Gang einlegen - es geht von der Bismarckstraße auf die Karlstraße zu - in Reutlingen. Mein Scheibenwischer läuft d.h. es regnet. Ein frühes Gewitter hat mich um Dreiviertel Vier geweckt. Die Vorbereitungen sind zur vollen Zufriedenheit abgeschlossen.

Ich habe alles -wirklich alles was zu dieser Reise notwendig ist.

Mein Wagen ist hinten so stark beladen, dass er vorne zu weit hochragt, der Gegenverkehr meint- ich hätte Fernlicht eingeschaltet.

Ab jetzt bin ich ganz auf mich selbst gestellt- ich fahre jetzt ganz allein durch diese Welt. Ich muss auf mich und die Umwelt achten. Ich habe niemand der mich warnen kann oder der mir Ratschläge gibt.

Nun ist alles mein Geschick.

Die Morgenröte zeigt sich und die Sonne wird bald aufgehen.

Wie es mir zu Mute ist- werden Sie fragen? Im Moment befinde ich mich auf der Stecke nach Lippach, also noch kein unbekanntes Land.

Hallo, genau 5:00 Uhr, ich bin soeben auf die Autobahn gefahren.

Ich befinde mich nun auf der Strecke nach München.

In München war ich schon um 6 Uhr 19 – ich bin ganz gut durch München gekommen.

Genau um 7 Uhr ging es auf die Autobahn nach Salzburg. Mein Befinden ist noch gut- etwas müde von dem frühen Aufstehen.

Auf einmal streikte der Motor – wie sich herausstellte war das Benzin Alle (Dass mir das passiert ist ???). Mein Glück war es, dass der Wagen vor einem Rastplatz stehen blieb.  Ein Autofahrer gab mir aus seinem Reservekanister 2 Liter Benzin, so konnte ich bis zur nächsten Tankstelle fahren.

Da habe ich meinen Reservekanister auch gleich gefüllt. In dem Ort wurde zufällig eine Primiz gefeiert. Die Weihe eines Pfarrers war für den Ort etwas Besonderes. Gesangverein- Musikverein – Schützenbund – Trachtenverein und all die Angehörigen die geladen waren.

Anschließend machte ich eine Pause und habe mein Brot gegessen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass das Brot feucht wurde durch meine Tränen – ich hatte nämlich Heimweh. Aber „Umkehren“ - diese Blamage konnte ich mir ja nicht antun.

10 Uhr Weiterfahrt nach Wien. Um 13 Uhr30 erreichte ich Wien bei Kilometer 9118.

Schönbrunn ist natürlich ein Highlife. Das muss man gesehen haben.

Schloss Schönbrunn, Residenz der römisch-deutschen und später der Österreichischen Kaiser.

Schönbrunn mit Park, schon ab 1550 wurden die ersten Mauern errichtet. Maria Theresia ließ das Schloss durch Paccassi im Barockstil auf das heutige Aussehen umgestalten

Als Napoleon I. 1806 und 1809 Wien besetzt hielt, wählte er Schönbrunn als sein Hauptquartier.

Als Napoleon I. 1806 und 1809 Wien besetzt hielt, wählte er Schönbrunn als sein Hauptquartier.

Das Schloss ist eine der größten Sehenswürdigkeiten Wiens.

Bei einem Besuch sollte man unbedingt einen Spaziergang durch den prachtvollen 1705 von Jean Trehet angelegten Schlosspark hinauf zur Gloriette machen, einer 1775 auf einem Hügel errichteten Säulenanlage. Von der Gloriette hat man mit dem Blick auf das Schloss und die Stadt – mit ihren vielen Türmen – eine der schönsten Aussichten, die man in Wien finden kann.

Als 1713 Wien von einer furchtbaren Pestepidemie heimgesucht wurde, gelobte Kaiser Karl VII. Den Bau einer Kirche zu Ehren des Heiligen Karl Borromäus, wenn die Pest schnell wieder verschwinde. Kaiser Karl VII. hat Wort gehalten und die Kirche gebaut.

Der Stephansdom ist der bedeutendste gotische Bau des Landes. Er ist Wiens kostbarstes Juwel.

Mit 137 Meter Höhe überragt der Turm die Stadt Majestätisch.

 

Typisch für Wien der Fiaker.

 

Persien – damals ein fast unerreichbares Ziel

Nachdem Horst und ich - Libyen- Ägypten und den vorderen Orient mit Jerusalem schon 1962 erlebt hatten- war Persien für mich noch Sehnsucht.

Die Sehnsucht nagt immer an deinem Herzen, bis sie erfüllt wird.

Einem Phänomen der besonderen Art musste ich mich stellen. Reisen ohne Begleitung. Nach langem Suchen musste ich mich damit abfinden, dass ich allein unterwegs sein werde. Es gab niemand der neun Wochen Urlaub nehmen und dazu noch Geld bezahlen konnte.

Also musste ich mich darauf einrichten möglichst –

ohne Unfall, ohne Krankheit mit allen Strapazen fertig zu werden.

Der gestrige Tag war sehr harmonisch. Ich versuchte all die Last und die Hetze von Zuhause abzulegen und ganz auf Urlaub umzustimmen.

Ich verweilte an manchem Stein auf den ich mich niederlies. Zuerst besuchte ich den Stefans Dom, Volkspark, Burgtheater sowie Staatstheater – und Staatsoper.

An der Ringstraße liegen die Gebäude sehr zentral.  So konnte ich alle Gebäude in kurzer Zeit besichtigen. Zu Mittag habe ich ein halbes Huhn mit Reis gegessen. Gegen Abend fuhr ich dann auf den Prater (Vergnügungspark) dann nach Grinzing. Ich wollte Grinzing so erleben wie es ist. Warum waren denn alle so lustig – Sie hatten alle mehr getrunken als normal.

Grenzüberschreitung nach Ungarn am 27.07.1967

Die Grenzkontrollen waren bisher sehr gut verlaufen. (45Minuten)

Für Ungarn brauchte ich ein Durchreise Visum. Kosten des Visa

=21 DM.

Die Landschaft in Ungarn ist sehr eben und flach. Die Felder sind schon abgeerntet. Die Dörfer bestehen aus kleinen niederen Häusern.

Eng aneinander gebaut mit rückwärtigem Hof. Das Besondere in dem Dorf Ravazd war, dass die Toten nicht auf dem Friedhof bestattet werden sondern unter der Kirche in der Kruft der Toten. Die Kruft war 300 m lang.

Wenn man Kontakt mit der Bevölkerung bekommt hat man einen viel größeren Eindruck vom Ganzen. Ein Ungar vor dessen Haus ich stand sagte „komm in mein Haus“. Ich ging hinein – habe mich am Brunnen gewaschen- dann zeigte er mir Bilder seiner Frau, die im November gestorben war.

Er zeigte mir dann Bilder von seiner sechsjährigen Militärzeit er zeigte mir seinen Kleiderschrank- er war früher Schmied von Beruf.

Er lud mich dann ein zu einem Frühstück mit Milch und Mohn-Brötchen die besonders gemacht waren.

Der normale Teig wird mit Mohn und Marmelade gemischt. Es schmeckte wunderbar.

Ein kleiner Junge, der fünf Sprachen sprach- zeigte mir die Kirche der Benediktiner. Das Altarbild von  Martino  Altamonte.

Besonders Sehenswert war ein Gemälde von  Paul Kover

Im Wohnhaus Nr. 4 war früher Napoleon einquartiert. (heute Museum)

25 Ziehbrunnen in Ravazd (Ungarn) Ich habe mich

gewaschen und neues Wasser aufgenommen.

30 Pferdegespann bei der Getreide-Ernte

31 Schweinehirte weidet seine Sauen auf freiem Feld

So wie wir die Schafe hüten, werden in Ungarn die Schweine gehütet.

Jedes Haus hatte eine Kuh – diese wurde morgens abgeholt und zusammen aufs Feld getrieben. Genauso wie die Schweine.

Abends ging es zurück in den Stall. Dann wurde die Kuh gemolken und die Milch getrunken oder verarbeitet.

Viele Einwohner sprachen Deutsch – so konnte ich mich gut durchfragen und erreichte meine Ziele.

Die Landwirtschaft wurde in Kolchosen betrieben. Dafür waren die älteren Menschen angestellt- die Bezahlung war dementsprechend gering. Der Maschinist bei der Strohernte bedient nur den Traktor.

Wenn einem eine Arbeit zugeteilt wird – diese wird gemacht – aber sonst nichts mehr. Die Jugend arbeitet in der Stadt und wird dort auch ausgebildet.

Jetzt bin ich auf der Fahrt an den Plattensee- hier begegnen mir sehr viele Autos aus der Ost-Zone. Der Plattensee ist sehr flach, deshalb eignet er sich besonders zum Baden. Bis zu Hundert Meter kann man durch das Wasser waten. Auf dem Zeltplatz habe ich mein Hähnchen gebraten. Der Duft schwebte über den ganzen Zeltplatz.

Ich fahre gerade an einem Flachs-Feld vorbei. Flachs hatten wir früher auch Zuhause in Lippach angebaut. Er wurde nachts geerntet, dass er nicht ausfällt.

Der Straßenbau in Ungarn wird überwiegend noch durch Handarbeit ausgeführt.

Jetzt ist es 11 Uhr 20 - Mitten in Budapest. Neben mir eine Diplomatenfrau deren Wagen ich abgeschleppt habe. Sie lud mich zum Mittagessen ein, sehr teuer über 20 DM. Dann führte Sie mich durch Budapest. Untergrundbahn- echt Türkisches Bad (das ich später auch benutzt habe). Schade, dass die Diplomatenfrau keine Tonbandaufnahme haben wollte.

 

Beim Weiterfahren waren die Straßen so schlecht – ich hatte die Befürchtung die Räder reißt es von den Achsen ab.  Geschwindigkeit max. 60 bis 70 km/h.

 

Im Moment bin ich in Oradea (Rumänien) 30.07.1967  und suche einen ruhigen Schlafplatz.  Ich wählte eine Allee aus an der auch ein Haus steht.

 

Bis 7 Uhr hatte ich im Wagen gut geschlafen. Als ich aus dem Wagen kletterte schaute mir der Hausbesitzer zu und lud mich ein zum Frühstück.

 

Die Frau hat große Schnitzel gebraten -so viel Fleisch habe ich noch nie in meinem Leben gegessen. Likör und Wermutwein gab es auch dazu. Ich sprach nicht Rumänisch – er sprach nicht deutsch – und trotzdem haben wir uns gut verstanden. Wir fuhren dann in den Ort und besichtigten die Kathedrale -am Fluss die Brücken – die alte Burg -

die Griechische Orthodoxe Kirche und die Römisch - Katholische Kathedrale. Im Museum waren wir auch- dabei musste ich feststellen, dass man nie genug Wissen kann. Man müsste unendlich viel lernen und viel aufwenden, um mehr vom Leben zu haben.

Genau so empfinde ich es mit den Sprachen – es ist ein solches Handicap – man kommt so auch weiter, aber man könnte sich gut unterhalten – und könnte viel intensivere Beziehungen aufbauen.

Mein Rat an die Jugend: Lernen-Lernen -Lernen

Nach dem Museum fuhren wir wieder zu ihm Nachhause. Zwischenzeitlich hatte die Mutter schon gekocht.

Es gab Gemüsesuppe und Paprika-Schoten. (Paprikaschoten sind meine Lieblingsspeise) Sie waren sehr gut zubereitet.

Jetzt muss ich noch eine Besonderheit anfügen: Bei der Fahrt durch Ägypten haben wir Land und Leute „gesehen“.  Hier aber „erlebe“ ich die Menschen das ist das wertvolle an dieser Reise. Ich habe bis jetzt nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich bin sehr überrascht über die Gastfreundschaft. So offenherzig und liebenswürdig, wie der junge Mann heute früh war – findet man selten.

Jeden Tag ein schönes Erlebnis.

Sonntag der 30.7.1967 KM 10237, ich fahre jetzt in Richtung Borod.

In Borod habe ich durch Zufall das besondere Erlebnis gehabt:

Eine Zigeunerhochzeit- das Beste daran war, dass ich als Gast eingeladen war. Ich fotografierte alle und habe die Bilder an die angegebene Adresse zugesandt.

192 bis 237 Zigeuner-Musik auf dem Tonband (einspielen in das Internet)

Ich war immer der Mittelpunkt der Hochzeit, weil ich als einziger einen Fotoapparat hatte. Wenn ich den Fotoapparat hob stellte sich die Braut jedes Mal in Position. Mein nachträglicher Kommentar war- das Mädchen war eigentlich zu jung zum Heiraten.

Er nahm den Ring und legte ihn auf die Stirn – auf die Brust – er drückte damit aus, dass der Ring jetzt Ihre Zukunft ist. Der Pfarrer hat dann die Hände des Ehepaares mit einem Tuch zusammengebunden.

Das Tuch sollte die Festigkeit des Ehebundes darstellen.

Nun wurde dem Brautpaar und den Brautführern Brot gereicht.

Was besonders hübsch an der Trauung war, war die Natürlichkeit.

Ich fand es wunderbar, wie ich durch Zufall in dieser Hochzeit gelandet bin. Ich wurde in die Hochzeit hinein geholt – nur weil ich einen Fotoapparat hatte.

Am gleichen Tag fand noch eine Zigeunerhochzeit statt - hier sieht man auf dem Bild, dass die Braut besonders hübsch war.

Als ich den Berg hinunterfuhr sah ich einen Zeltplatz auf dem ich dann im freien unter dem Moskitonetz übernachten werde. Vor mir brennt ein Lagerfeuer die Urlauber sitzen um das Lagerfeuer und spielen mit der Gitarre.

Die Gitarre ist ein sehr wichtiges Instrument – man bekommt sofort in Kontakt mit den anderen Menschen.

Heute 31.Juli 1967  - stand ich um fünf Uhr auf. Mein Ziel Cuicea. Direkt hinter der Ortschaft Ciucea liegt links am Berg ein so schöner Platz, dass es sich lohnt für einen Augenblick anzuhalten. Über eine steile Treppe gelangt man in den Hof des Dichters Octavian Goga (1881 – 1938).

 Goga war ein großer rumänischer Lyriker, er sprach fünf Sprachen. Seine Frau errichtete ein Mausoleum zu seinen Ehren. Sie hatte auch ein Museum eingerichtet mit Ihren eigenen Mosaiken - in dem über 9000 Bände gelagert sind. Als ehemalige Sängerin hatte sie in Bayreuth gesungen (sie sprach sechs Sprachen), hatte viel Geld verdient und in dem Museum angelegt. Sie las mir einen Brief von Winfrid Wagner aus Bayreuth vor, den Sie persönlich kannte.

In Cluj legte ich mich unter einen schattigen Baum, um abzuwarten wie sich meine Magenverstimmung weiter auswirkt.  Meine Penicillin-Arznei soll die Magenverstimmung wieder regulieren. Nach kurzer Zeit kam eine Frau vorbei und fragte mich, ob ich ein Zimmer suche – ich sagte „Ja“.   Mein Glück war, dass die Tochter (Lehrerin in Geschichte) die deutsche Sprache beherrschte – so konnte ich viel über Land und Leute und die Stadt Cluj erfahren.

Um 13 Uhr fuhr ich weiter nach Sibiu. (ehemals Herrmannstadt).

Ein kleiner Junge 13 Jahre alt - sprach gut Deutsch – er machte mit mir eine Stadtführung. Bis Kriegsende waren fast nur Deutsche in der Stadt. Die Hauptsprache war „Deutsch“. Jetzt ist Deutsch die zweite Sprache – es gibt auch noch eine deutsche Schule. Die Straßenschilder waren bis vor zwei Jahren in deutscher Schrift.

Später wurden dann Juden, Zigeuner und Rumänen angesiedelt damit hier eine Menschen-Mischung zustande kam. Der Junge sprach fünf Sprachen (Rumänisch - Deutsch - Englisch- Französisch - Italienisch)

Mir war gar nicht bewusst, dass ich heute meinen 31. Geburtstag hatte.

Mutig und voller Kraft das neue Jahr beginnen – das war mein Vorsatz.

Ich leistete mir zwei Flaschen Bier – eine Flasche zum Abendessen und eine Flasche bei der Erledigung meiner Post. Der Zeltplatz den ich heute anfuhr war der bisher schönste. Ein herrlicher Platz, gut eingezäunt alles Tipp – Top sauber – alle Waschgelegenheiten waren sauber und in Ordnung Mein Gesundheitszustand ist wieder o.k.. Heute 1.8.1967 bei etwa 28  Grad Celsius - bei  KM 10945 - fahre ich Richtung Brasov.

Die Kalkbrennöfen etwa 6 m Durchmesser werden mit Kalksteinen gefüllt. Dann wird etwa 40 Stunden mit Methangas der Ofen beheizt.

Nach dem Brennen dauert es etwa 2 Tage bis der Kalk die Raumtemperatur erreicht hat. Dann kann der Kalk verkauft werden.

Brasov (Kronstadt) ist eine altehrwürdige hübsche Stadt zwischen den Bergen (Timba). Zu Mittag gab es Wurst- unseren Fleischküchle ähnlich. Dazu gab es eine Flasche Bier. Die schwarze Kirche ist Ringsum bekannt.

Trotz heftigem Wind habe ich im Freien unter dem Moskitonetz geschlafen. Ich fahre jetzt Richtung Bukarest – 3. August 1967 7 Uhr

mein Befinden ist sehr gut. Die Straße ist voll mit deutschen Urlaubern, leicht zu erkennen an den Auto-Nummernschildern.

Der Berg Ja Omnu mit 2506 m zeigt sich in seiner ganzen Größe.

Predeal 1033 m ist die höchstgelegenste Stadt Rumäniens. Rechts erhebt sich das Bucegi-Gebirge – links das Girbova- Gebirge. Sie bilden die Wasserscheide zwischen den Flüssen Timis und Prahova.

Sinaia war schon sehr früh ein Kur- und Wintersportort. Das Wasser enthält kohlensaures Natrium, Kalzium, Magnesium und Schwefel.

Es verhindert die Bildung von Gallen-Steinen.