Suchen - Volkslieder

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Abend wird es wieder

Abend wird es wieder,
Über Wald und Feld
Säuselt Frieden nieder
Und es ruht die Welt.

Nur der Bach ergießet
Sich am Felsen dort,
Und er braust und fließet
Immer, immer fort.

Alle Vögel sind schon da

Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle!
Welch ein Singen, Musiziern,
Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern!
Frühling will nun einmarschiern,
Kommt mit Sang und Schalle.

Wie sie alle lustig sind,
Flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star
Und die ganze Vogelschar
Wünschet dir ein frohes Jahr,
Lauter Heil und Segen!

Auf, auf Ihr Wandersleut

Auf, auf, ihr Wandersleut
Zum Wandern kommt die Zeit!
Tut euch nicht lang verweilen
In Gottes Nam´n zu reisen!
Das Glück, das laufet immer fort
An einen andern Ort.

Ihr liebsten Eltern mein,
Ich will euch dankbar sein.
Die ihr mir habt gegeben
Von Gott ein langes Leben,
So gebet mir zu einer Speis‘
Den Segen auf die Reis‘!

Auf, du junger Wandersmann

Auf, du junger Wandersmann,
jetzo kommt die Zeit heran,
die Wanderszeit, die gibt uns Freud.
Woll´n uns auf die Fahrt begeben,
das ist unser schönstes Leben;
große Wasser, Berg und Tal
an zuschauen überall.

An dem schönen Donaufluß
findet man ja seine Lust
und seine Freud auf grüner Heid,
wo die Vöglein lieblich singen
und die Hirschlein fröhlich springen;
findet man ja seine Lust
und seine Freud auf grüner Heid,
wo die Vöglein lieblich singen
und die Hirschlein fröhlich springen;

Bald gras ich am Neckar

Bald gras ich am Neckar
bald gras ich am Rhein
bald hab ich ein Schätzel
bald bin ich allein.

Was hilft mir das Grasen
wenn die Sichel nicht schneid’t,
was hilft mir das Schätzel,
wenn’s bei mir nicht bleibt.

Brüderlein fein, Brüderlein fein

Brüderlein fein, Brüderlein fein
musst mir ja nicht böse sein
Brüderlein fein, Brüderlein fein
musst nicht böse sein
Scheint die Sonne noch so schön
einmal muss sie untergehn
Brüderlein fein, Brüderlein fein
musst nicht traurig sein

Brüderlein fein, Brüderlein fein
wirst mir wohl recht gram jetzt sein
Brüderlein fein, Brüderlein fein
wirst recht gram mir sein
Hast für mich wohl keinen Sinn
wenn ich nicht mehr bei dir bin?
Brüderlein fein, Brüderlein fein
musst nicht gram mir sein

Ännchen von Tharau ist's, die mir gefällt

Ännchen von Tharau ist's, die mir gefällt.
Sie ist mein Reichtum, mein Gut und mein Geld.
Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz
auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz.
Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut,
du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.

Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn,
wir sind gesinnt, beieinander zu stahn.
Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein
soll unsrer Liebe Verknotigung sein.
Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut,
du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.

Das Lieben bringt groß Freud

Das Lieben bringt groß Freud
das Wissen alle Leut.
Weiß mir ein schönes Schätze lein
mit zwei schwarzbraunen Äugelein,
das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut.
das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut.

Ein Brieflein schrieb sie mir,
ich sollt treu bleibe ihr.
Drauf schick ich ihr ein Sträuße lein,
schön Rosmarin und Nägele,
sie soll, sie soll, sie soll mein eigen sein!
sie soll, sie soll, sie soll mein eigen sein!

Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust
Das Wandern
Das muss ein schlechter Müller sein
Dem niemals fiel das Wandern ein
Das Wandern
Das Wandern….

Vom Wasser haben wir´s gelernt
Vom Wasser
Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht
ist stehts auf Wanderschaft bedacht
Das Wasser
Das Wasser….

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen
die gold´nen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar
Der Wald steht schwarz und schweiget
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar

Wie ist die Welt so stille
Und in der Dämmerung Hülle
So traulich und so hold
Gleich einer stillen Kammer
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen
die Bäume schlagen aus
Da bleibe, wer Lust hat
mit Sorgen zu Haus!
Wie die Wolken wandern
am himmlischen Zelt
So steht auch mir der Sinn
in die weite, weite Welt

Herr Vater, Frau Mutter,
Daß Gott euch behüt!
Wer weiß, wo in der Ferne
Mein Glück mir noch blüht;
Es gibt so manche Straße,
Da nimmer ich marschiert,
Es gibt so manchen Wein,
Den ich nimmer noch probiert.

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen
die gold´nen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar
Der Wald steht schwarz und schweiget
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar

Wie ist die Welt so stille
Und in der Dämmerung Hülle
So traulich und so hold
Gleich einer stillen Kammer
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt

Der Winter ist vergangen

Der Winter ist vergangen
ich seh des Maienschein,
ich seh die Blümlein prangen
des ist mein Herz erfreut
Sofern in jenem Tale,
da ist gar lustig sein
da singt Frau Nachtigalle
und manch Waldvögelein

Ich gehe, ein Mai zu hauen
hindurch das grüne Gras,
Schenk meinem Buhl die Treue,
die mir die Liebste war und bitt, daß sie mag kommen
und an dem Fenster stahn,
empfang´n den Mai mit Blumen,
er ist gar wohl getan.

Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen
kein Kerker einschließen
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei

Ich denke, was ich will
und was mich beglücket
doch alles in der Still´
und wie es sich schicket
Mein Wunsch, mein Begehren
kann niemand mir wehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei