Es steht eine Mühle am rauschenden Bach

Gesundheit und Ernährung

Zu viel Getreide bei zu wenig Gemüse und Obst könnte bei mancher Erkrankung eine Verschiebung des PH-Wertes des Blutes zur sauren Seite bewirken und die Heilvorgänge erschweren.

Die Übersäuerung im Verbund mit einem Mangel an Vitalstoffen sind die letzten Ursachen für die Kulturkrankheit.

Je mehr Säure der Körper produziert, desto früher wird aus Körpereiweiß = Ammoniak  hergestellt. (Körpereiweiß = Knochengerüst.

 

Dadurch entstehen Gelenkschäden, Bandscheibenschäden und Osteoporose.

Die organischen Säuren der meisten Obstarten sind nicht schädlich, Sie werden im Körper zu Kohlensäure und Wasser verbrannt. Die Kohlensäure verbindet sich mit Basen zu Salzen und wird durch den Urin ausgeschieden.

Die Obstsäuren kommen nur gebunden als Kalium, Natrium, Kalzium vor.  

Eiweiß:

Fäulnisbakterien zersetzen das Eiweiß. Es entstehen hochgiftige Stoffe

wie Indican, Indol, Phenol, Scatol, Methan, Schwefelwasserstoff,

Purescine, Kadaverin, Pepsine. Diese Stoffe müssen in der Leber abgebaut oder umgebaut werden, und über die Nieren ausgeschieden werden.

Die letzte Eiweißreserve des Körpers ist das Knochengerüst.

Je mehr Eiweiß der Mensch isst, desto mehr Säure produziert er.

Pflanzliches Eiweiß ist so vollwertig wie tierisches.

1 Gramm Eiweiß enthält 4,1 Kalorien. Vollwertiges Eiweiß gilt dann, wenn es die 12 wichtigsten essenzielle Aminosäuren enthält. Eiweiß enthält zu den c, H + C-Atomen noch Stickstoff-Atome. Dieser Stickstoff kann vom Körper nicht weiterverwendet werden und bleibt als Harnstoff und Harnsäure übrig.        

Eiweiß denaturiert bei 43 Grad.

Eiweißbedarf durch Pflanzen gedeckt:

Nordamerika zu 29%

Europa zu 52%

China 94%

Wieviel Eiweiß ist notwendig?

Früher wurde gesagt 110 – 130 g

30 – 35 g ist unbedingt notwendig.

Normal ist 1 g / je Kilo Körpergewicht, bei Schwerarbeit u. Sport -1,5 g

Erst dann hat man seine volle Leistungsstärke.

Ernährung Allgemein

Früher war die Nahrung nicht denaturiert, nicht gebleicht, nicht veredelt Durch die harte Arbeit wurde die Nahrung auch besser verwertet.

Die Not lehrte die Menschen das Kauen und damit die Auswertung der kargen Nahrung. Der Mensch glaubt auf Vorrat, essen zu können.

 

 

KOHLENHYDRATE:

Der Körper braucht KH als Brennstoff, aber keine amputierte

KH wie Zucker, weißes Mehl und alles, was daraus gemacht

wird.

Kunstdünger und Insektizide und Pestizide reichen als Ursache für die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten nicht aus, sie stellen le-

Täglich eine Zusatzschädigung dar. 

Kochen im Dampftopf: Kurze Zeit hohe Temperatur ist besser als lange Zeit tiefere Temperatur. Bei 160 Grad (Kuchen) gehen die Wirkstoffe aus dem Getreide vollkommen verloren.

 

TIEFKÜHLUNG:

Eingefrieren und auftauen soll schnell erfolgen. Durch Tiefkühlung werden die meisten Steuerungshilfen erhalten.

 

Ideale Ernährung: Vollkornbrot- Frischkornbrei- Frischkost- Naturbelassene Fette

Wenn keine Hautkrankheit oder Rheuma vorliegt, kann auch Fleisch gegessen werden.

Cholesteringehalt:

Schlachtfette 110 mg %

Butter 240 mg %

Schweineleber 420 mg %

Kalbshirn 2300 mg %

 

Achtung, der Körper kann auch selbst Cholesterin erzeugen, deshalb muss es im Krankheitsfall nicht aus der Nahrung stammen.

Notwendige Vitaminaufnahme pro Tag

B1= 1,8 mg  

B 2 = 1,8 mg

Niacin = 18 mg

C = 7,5 mg

 

Fett = Pflanzliche Fette   Tierische Fette (das Cholesterin) enthalten.

 

Neutrale Fette:

Glyzerin und Fettsäuerung

       gesättigte      ungesättigte

 

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren an zwei oder mehreren Stellen

noch frei für chemische Reaktionen gehen Verbindungen mit Eiweiß-

Stoffen ein. Es entstehen Lipoproteide. Wichtig für den Stoffwechsel.  

 

Fette sind Träger von Vitamin A, D, E, F. Zur Erhaltung der Gesundheit

sind lebendige Fette unerlässlich, d.h. Fette mit mehrfach ungesättigten

Fettsäuren als auch Fette mit fettlöslichen Vitaminen.

Fette bestehen aus C, H, und 0-Atomen. Diese werden über die Niere

und Lunge ausgeschieden.

1 Gramm Fett enthält 9,3 cal.

Reformmargarine sind unschädlich und von erhöhtem biologischem

 Wert. Frei von unerwünschten Fremdstoffen, frei von gehärteten Fetten

und enthalten nur natürliche Emulgatoren.

Normalmargarine und alle techn. Fette sind schädlich.

Butter enthält

58-65% gesättigte Fettsäuren

29-37% einfach ungesättigte Fettsäuren

2,9 – 4,6 % zweifach ungesättigte Fettsäuren

0,9 – 2,0 hochungesättigte Polyensäure.

 

 

Frischkost:

 

Enthält alle a) Steuerungshilfen (siehe dort) 

                   b) hochwertige Eiweißverbindungen

                   c) reines aktives Wasser

zu a) Chlorophyll = mit Hilfe der Sonnenenergie

         organische Substanzen aufgebaut.

         Ätherische Öle: pharmakologisch wirkende Kräfte

 

Salate sollte man zweimal am Tag der Hauptmahlzeit vorausgehen lassen. Enthält Kalium, Vitamin A, Chlorophyll,

Tomaten: hoher Kaliumgehalt 24 mg Vitamin C auf 100 g

Getreidevollkost

 

Das feingemahlene Mehl ist verstümmelt, der Steuerungshilfen beraubt.

Zu dem Getreide zählen wir:

Weizen- Roggen- Gerste- Hafer- Mais- Reis- Buchweizen (Dinkel)

Die Kleie quillt im Darm auf. Dadurch werden die Darmmuskeln trainiert

Diese können den Darminhalt besser transportieren. Die Zellulose-

Schichten üben beim Gleiten an der Darmwand eine scheuernde

reinigende Wirkung.

 

Das volle Korn enthält Vitamin B1, B2, B6 Pantothensäure,

Nikotinsäureamid, Folsäure, Biotin, Vitamin, E, K, Inosit,

an Mineralien:  Phosphate, Kalzium, Magnesium, Spurenelemente:

Kieselsäure, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Bor, Alu, Selen, Molybdän,

Nickel, Arsen, Fluor, Jod, Kobalt, Chrom, Blei, Brom, Zinn, Titan,

Silber. Jeden Tag 2-3 Esslöffel Vollgetreide frisch gemahlen essen

 

Weizen enthält: 69% Kohlehydrate als Zucker, Stärke, Ballaststoffe,

15% Wasser, 12% Protein essenzielle Aminosäuren, 1,8% Fett.

1,6% Mineralstoffe Ka, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Chlor,

Calcium Natrium, Si 0,5 Vitamin E, 0,000 3% Vitamin B.

 

Kalium-Mineralsalze (Ernährung):        

        Kaliumdefizit führt zu:

        Allg. Schwächung, Antriebsmangel, Apathie, Bewusstlosigkeit

 

        Zu den Mineralsalzen gehören:

        Natrium- Kalium- Calcium- Magnesium

       

        Das Kochsalz kommt im Körper als 0,9% Lösung vor.

        Mineralsalze sind nicht nahrhaft, aber sie werden gebraucht.

       Kalium ist für die weichen Gewebe das, was Kalzium für die Festen ist.

    

 Kaliumspender: Obstessig, Honig, Salate, Früchte, Blattwurzelgemüse

    Kalzium: Verfügt die Körperzelle über genügend Kalzium, so zieht diese        

    die Feuchtigkeit aus den Bakterien, dadurch sterben die Bakterien ab.

    Der Mensch bleibt gesund.

 

Meeresalgen:

 Obstessig: Kalium                9,6 %      

                   Phosphor           0,5 %   

                  Chlor                    12,2 %

                   Natrium              3,14 %

                   Magnesium        0,76 %

                  Kalzium               1,2 %

                  Schwefel             0,93 %

                  Eisen                   0,1 %

                  Fluor                    Spuren

                  Silicium               Spuren

 

Mensch=70 kg hat ca. 140 g Kalium

Ein trainierter Sportler hat etwa 180 g

Durch den Urin werden täglich ca. 3-4 Gr. Kalium ausgeschieden. Bei Überanstrengung wird Kalium aus der Herzmuskelzelle und den arbeitenden Skelettmuskelzellen als Verlust abgegeben und dafür Wasser bzw. Wasserstoffionen sowie Salz in Form von Natrium in die Zelle aufgenommen, was eine starke Ermüdung zur Folge hat.

 

Mineralien

 

4,5 g Eisen hat der Mensch.

Eisenspender: Leber, Milz u. Knochenmark.

Eisenspender: Leber mit 22mg/100 g

Blut hat eine 0,9% Salzlösung.

Chlorid Bestand – 80 Gramm bei 70 kg Körpergewicht

Davon 88% außerhalb der Zellen,

12% innerhalb der Zellen.

Der Muskel hat 11 mg /100 kg Gewicht, bei zu viel Chlorid in dem Muskel tritt eine Übersäuerung ein.

95% des Chlorids wird durch die Nieren ausgeschieden, 5% durch  

schwitzen.

Magnesiumbestand=24g/70 kg Körper.

99% innerhalb der Zelle          Blut = 1,7 – 3,6 mg %

                                                Skelettmuskel etwa 30 mg/%

 Magnesiumspender:              Chlorophyll des Salates

 

Calciummangel kann auch durch elektr. Strom (Gleichstrom)  nachgewiesen werden. AT 10 kann auf lange Dauer genommen werden. Vitamin D= Leber-

tran resorpiert Kalzium im Darm.

 

Kalorienlehre

 

Die Kalorien sind nur dann nicht schädlich, wenn sie von genügend Steue-

rungshilfen bzw. Wirk- oder Vitalstoffen begleitet sind.

1 gr Fett 0 9,3 Cal. 1 Gr KH  4,1 1 Gr.Eiweiß 4,1 Ka.  

Der Magerquark enthält 17,2 Gramm vorverdautes Eiweiß

und 189 mg Phosphor.

Kalbsschnitzel gedünstet  enthält 20 Gramm  hochwertiges Eiweiß,

3 mg Eisen, 355 mg Kalium 206 mg Phosphor + Niacin.    

100 g Vollkornbrot : 7,3 gr. hochwertiges Eiweiß 46 Gramm Kohlen-

Hydrate, Natrium = 420 mg  3,3 mg Eisengehalt auf 100 g Brot.

100 g Kartoffeln=5520 mg. Kalium

100 g Goudakäse: 25 gr. hochwertiges Eiweiß, Vitamin A, Kalzium + Phosphor.

100 gr. Schweineleber: 20 g Eiweiß 22 mg. Eisen, Kalzium und Phosphor Vitamin B 2 = 3170 Microgramm

Vitamin B 1 3,0 mg , Niacin  = 15,7  mg

Vitamin A = 11.800 i E.

Kaloriengehalt : 147 kcal / 100 g

Lauch hat 41 mg Eisen in 100 g Einheit. Beim Marathonlauf  benötigt der Körper ca. 1000 – 1200 Kcal/ Std. = 3000 – 4000 cal.

 

Kohlenhydrate:

 

Stärke und Zuckerarten:

 

Pflanzen     tierische  =  Monosacharieden   (1)

Zellulose                         Disacharieden        (2-fach)

                                        Polysacharieden   (viele)

Mono:                              Traubenzucker + Fruchtzucker

Dis                                   Verbrauchszucker Rohr oder Rübe Milch Zucker

Polysacheriden:               Pflanzliche, tierischen Stärke und Zellulose.

Alle diese Zuckerarten werden beim Stoffwechsel in einfache Zucker-

Arten zerlegt. Z.B. Traubenzucker, dieser wird in Kohlensäure CO 2 + Wasser H 20 zerlegt. Das Wasser wird über die Niere ausgeschieden, die

Kohlensäure in gasförmiger Form bei der Atmung über die Lunge ausge-

schieden.

1 Gramm Kohlehydrate enthält 4,1 cal.

Zuckerformel: C 12 H 22 011 Disachariden = 12 Atome Kohlenstoff,

22 Atome Wasserstoff, 11 Atome Sauerstoff, Mono = 66 H 1 20 6

Nur die Monosacharide werden von der Darmwand aufgenommen  

 

Zucker und Zuckerprodukte und Vollkornprodukte vertragen sich nicht gut.

Deshalb wird, wenn einmal auf Vollkornkost umgestiegen, wird jeder Zucker verboten.